Implantate aus dem Osten
Posted in Implantat Informationen on Januar 27th, 2011 by admin – Be the first to commentNie waren die „Dritten“ so teuer, wie sie es momentan sind. Daher können sich heute nur noch sehr wenige Menschen hochwertigen Zahnersatz leisten, wenn es darauf ankommt. Doch muss man heute wirklich mit Zahnlücken leben?
Nein, muss man nicht. Das gilt auch für diejenigen, die nicht rechtzeitig eine Zahnzusatzversicherung abgeschlossen haben. Alternativen sind heute vor allem günstiger Zahnersatz aus dem Ausland oder Behandlungen, die im günstigeren Ausland angeboten werden. Zahnimplantate sind beispielsweise die kostspieligste Variate des Zahnersatzes. Sie sehen täuschend echt aus, versprechen mit einer Tragezeit von bis zu 15 Jahren eine lange Lebensdauer und eine hohe Tragequalität, da sie fest eingesetzt werden und nicht speziell gereinigt oder regelmäßig herausgenommen werden müssen. Hierzulande sind sie mit bis zu 2.500 Euro Selbstbeteiligung pro Implantat aber für viele schlichtweg unbezahlbar.
In benachbarten Ländern kann man sich hochwertige Implantate aber oftmals sehr viel günstiger einsetzten lassen. Doch hält dieses Angebot auch wirklich das, was es verspricht? Vorweg muss man sagen, dass es darauf ankommt, wo genau man sich der Behandlung unterzieht. Die meisten Länder der EU, auch die im naheliegenden Osteuropa, arbeiten heute nicht nur nach medizinischen Standards, die denen in Deutschland sehr nahe kommen – viele günstige Zahnersatzanbieter aus Deutschland beziehen auch deren Materialien.
Die Geister scheiden sich aber vor allem beim Eingriff, der Vorbereitung von diesem, der Nachbehandlung und der Beratung. Zudem sind die gesundheitlichen Standards nicht immer mit denen in Deutschland gleichzusetzen. Gleiches trifft auf Beratungen und Nachbehandlungen zu. Oftmals sind diese bei der Behandlung und der OP in Osteuropa noch nicht einmal im Grundpreis inbegriffen. Man zahlt also doch mehr als das, was man anfänglich gedacht hatte. Darauf verzichten sollte man jedoch nicht. Besonders schwierig sieht es bei der Nachbehandlung aus. Besonders bei einem Eingriff im Ausland sollte man besser Vorsicht als Nachsicht walten lassen. Infrage kommende Praxen sollten vor dem Eingriff genau unter die Lupe genommen werden. Man sollte klären, wie die Hygiene aussieht, die Beratung und welche eventuellen Nebenkosten auf den Patienten zukommen. Zudem lohnt es oft, sich Meinungen von ehemaligen Patienten einzuholen – das kann zum Beispiel im Internet geschehen. Trotzdem lassen sich Komplikationen oder Nachbehandlungen in Deutschland nicht ausschließen.
Übliche Nachbehandlungen können vom behandelnden Hauszahnarzt durchgeführt werden und werden in der Regel auch von der Krankenkasse, im gewöhnlichen Behandlungsrahmen, übernommen. Bei durch die OP verursachten Komplikationen oder Garantiefällen, in denen beispielsweise das Implantat defekt oder von schlechter Qualität ist, kommt die Krankenkasse jedoch nicht auf – denn dafür haftet die Praxis im Ausland.